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Südamerika -- Ecuador Informationen



Lage
Der Andenstaat ist nach seiner Lage am Äquator benannt. Ecuador befindet sich im Nordwesten Südamerikas; es grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den Pazifik. Zum Staatsgebiet Ecuadors gehören auch die ca. 1000 km vom Festland entfernt im Pazifischen Ozean liegenden Galápagos-Inseln.
Einwohner
Ca. 11, 5 Millionen, davon ca. 6000 auf den Galápagos-Inseln; ca. 45 % Mestizen, 35 % Indianer, 10 % Weisse, 4 % Afroamerikaner und andere
Währung
Seit dem 11. September 2000 der US-Dollar
Sprache
Spanisch, Umgangssprache oft noch Quechua (lernen Sie diese bei Sprachreisen Ecuador
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) - 6 Stunden, Galápagos 7 Stunden (in der europ.Sommerzeit - 7 Stunden, Galápagos 8 Stunden)
Stromspannung
110 V Wechselstrom, unbedingt einen Adapter mitnehmen
Feiertage
1., 6. Januar; 27. Februar; 1., 24. Mai; 24. Juli; 10. August, 2. November; beweglich: Karfreitag im März/April
Öffnungszeiten
Geschäfte haben Mo - Fr von 9-13 und von 15-19 Uhr, Sa von 9-13 Uhr geöffnet; Supermärkte schließen oft erst um 20 Uhr oder später und haben auch oft an Sonntagen geöffnet; Banken sind Mo - Fr von 9 - 13.30 Uhr geöffnet
Klima
An der Küste sowie an den Westhängen der Anden herrscht tropisches bis subtropisches Klima; Regenzeit ist von Januar - Mai und die Trockenzeit von Juni - Dezember, Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 25 und 30 ° C. In den Gebirgstälern der Sierra ist das Klima gemäßigt, es regnet oft nachmittags und die Nächte sind kalt - in Quito beispielsweise bewegt sich die Temperatur an einem Tag häufig zwischen 8 und 21 ° C. Die Osthänge der Anden und das Dschungelgebiet (Oriente) sind feucht und warm. Auf den Galápagos-Inseln herrscht eine Durchschnittstemperatur von 25 - 30 ° mit hoher Luftfeuchtigkeit, gelegentlich gehen schwere Regenschauer nieder. Die günstigsten Wetterbedingungen für Badefreunde findet man zwischen April und Dezember; wer Bergtouren im Hochland liebt sollte zwischen Juni und November reisen und die beste Zeit für die Amazonasgebiete liegt zwischen August und Mai.
Kleidung
Aufgrund der unterschiedlichen Klimaregionen ist Sommer- wie auch wärmere Übergangskleidung angebracht. Die Nächte können oft recht kühl werden. Da man oft von plötzlichen Schauern überrascht wird, ist eine Regenjacke mitzunehmen. Zudem ist zu beachten, dass die Ecuadorianer sich im Allgemeinen gut anziehen, wenn sie abends ausgehen.
Politik & Wirtschaft
Seit 1979 ist Ecuador eine Präsidialdemokratie mit bundesstaatlichem Charakter. Devisenbringer des Landes sind die Erdöl- und Erdgasreserven, eine vielfältige Landwirtschaft, große Shrimp-Aufzuchtsfarmen und der Tourismus. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Bananen, Zuckerrohr, Mais, Reis, Kartoffeln, Kaffee, Kakao und Zitrusfrüchte. Das Meer vor den Galápagos-Inseln zählt zu den thunfischreichsten Gewässern der Welt und Ecuador ist der weltweit größte Krabbenexporteur.
Städte/Regionen von touristischer Bedeutung
  • Quito - reizvolle Hauptstadt; umgeben von schneebedeckten Vulkanen
  • Cotopaxi Nationalpark - Vulkanlandschaft, Kondore
  • Cuenca - Kolonialbauten, Ruinen von Ingapirca
  • Otavalo - größter Indiomarkt Ecuadors
  • Galápagos-Inseln - Tierparadies, Forschungsstation Charles Darwins
Vegetation
Die ursprüngliche Vegetation des westlichen Amazonasbecken im Oriente und des Küstentieflandes der Costa ist der tropische Regenwald mit all seiner Vegetationsvielfalt. Weite Areale in der Costa sind aber bereits durch die Plantagenwirtschaft zerstört. An den Gebirgshängen des Andenhochlandes geht der tropische Regenwald in den tropischen Bergwald über. Anzutreffen sind hier lorbeerblättrige Bäume, Palmen, Koniferen, Eukalyptus und Epiphyten (u.a. Orchideen). Eine besondere Form des Bergwaldes ist der tropischen Nebelwald, der eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Dominierend sind hier u.a. Farne und Moosteppiche. Oberhalb der Baumgrenze ist eine tropische Heidevegetation vorherrschend.
Tierwelt
Es gibt über 320 Säugetierarten in Ecuador. Typische Tiere sind der Kondor, der Jaguar sowie verschiedene Papageien, Affen und Wildkatzen. Unter den 350 Reptilienarten gibt es 40 giftige Schlangenarten. Einzigartig ist die Tierwelt der Galápagos-Inseln mit ihren Riesenschildkröten, Echsen und ausgefallene Vogelarten.
Kulinarisches
Hauptnahrungsmittel vor allem im Hochland sind Mais und Kartoffeln. An der Küste stehen Fisch, Meeresfrüchte und Reis auf dem Speiseplan. An Fleisch gibt es von Rindern, Schweinen, Ziegen, Hammel, Meerschweinchen über Hühner fast alles. Das wichtigste Gewürz der Ecuadorianer ist Aji, welches aus roten Pfefferschoten gewonnen wird. Eine typische Nachspeise ist die Torta de maqueño, ein Bananenkuchen. Nach dem Essen trinkt man gewöhnlich einen Kaffee; Fruchtsäfte und Bier sind zudem günstige Durstlöscher.
Souvenirs

Das Kunsthandwerk in Ecuador wird staatlich gefördert. Beliebte Mitbringsel sind vor allem Teppiche o.ä. Webprodukte, Decken, handgestrickte Kleidungsstücke, Keramik, Schmuck und Tagua-Produkte (pflanzliches Elfenbein). Gut einkaufen kann man auf dem Markt von Otavalo.

 

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