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Südamerika -- Peru Informationen



Lage
Peru ist das drittgrößte Land Lateinamerikas (ca. 1,3 Mio. km²) - es liegt im nordwestlichen Teil, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik.
Einwohner
Ca. 24 Millionen, die Quechua und Aymara sprechenden Indígenas stellen gut die Hälfte der Bevölkerung dar, ca. 1/3 sind Mestizen und ca. 12 % Weiße
Währung
Nuevo Sol (S./) (1 S./ = 100 céntimos)
Sprache
Verkehrssprache ist Spanisch, zweite Sprache Quechua
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) - 6 Stunden (in der europ.Sommerzeit - 7 Stunden)
Stromspannung
220 V Wechselstrom, aufgrund der oft unterschiedlichen Steckvorrichtungen empfiehlt sich jedoch die Mitnahme eines Multiadapters
Feiertage
1. Januar; 1. Mai; 29. Juni; 28.,29. Juli; 15., 30. August; 9. Oktober; 1.Nov.; 8., 25., 31. Dezember; beweglich: Gründonnerstag, Karfreitag, Fronleichnam
Öffnungszeiten
Es gibt keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten; die meisten Geschäfte öffnen zwischen 9/10 Uhr und schließen gegen 19/20 Uhr - Siesta ist generell von 13 - 15 Uhr . Banken und Behörden sind während der Sommermonate (Januar - März) nur vormittags geöffnet; ansonsten: 9 - 12.30 Uhr; 15 - 18 Uhr.
Klima
Die Jahreszeiten sind denen Europas entgegengesetzt. Die Küste ist regenarm und von Januar bis März herrscht strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und Badezeit - von Mai bis November bedeckt hier allerdings der typische "garúa", ein sich nur zäh auflösender Hochnebel den Himmel. In den Anden überwiegt ein teils gemässigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Für Bergwanderer ist der südamerikanische Winter (Mai - Anfang September) zu empfehlen: Im Hochland ist mit geringen Niederschlägen zu rechnen und tagsüber ist es meist sonnig und warm - allerdings sinkt die Temperatur nachts bis unter den Gefrierpunkt. Im Allgemeinen ist die Zwischensaison ein Tipp für Kenner - von Mitte September bis Mitte Dezember bzw. von Mitte März bis Mitte Mai gibt es weniger Touristen, günstigere Preise und meist schönes Wetter.
Kleidung
Richtet sich nach der Zielregion. Sommerkleidung für die warmen Monate und für die kühlen Abende einen leichten Mantel oder Pullover. Im Amazonasgebiet ganzjährig leichte Sommerkleidung, Regenschutz und gutes Schuhwerk. Für den Aufenthalt im Hochland ist warme Kleidung notwendig und zudem sollten hier Medikamente gegen die Höhenkrankheit mitgeführt werden.
Politik & Wirtschaft
Nach früheren Jahren politischer und wirtschaftlicher Instabilität, ist die Lage heute sehr stabil und das Land eine Präsidial-Demokratie. Peru ist nach wie vor ein Agrarland und 50 % der Berufstätigen arbeiten in der Land- oder Forstwirtschaft und der Fischerei. Der Tourismus hat als Devisenquelle einen hohen Stellenwert in der peruanischen Volkswirtschaft und wird auch seit einiger Zeit vom Staat mit Nachdruck gefördert.
Städte/Regionen von touristischer Bedeutung
  • Lima - Altstadt, Kolonialbauten, Kathedrale
  • Cuzco - Nabel der Welt" - wichtigste Stadt der Inkas Kathedrale, Inkafestung Sacsayhuaman
  • Entlang des Río Urubamba - durch das geheiligte Land der Inka
  • Machu Picchu - berühmteste Ruinenstadt der Inkas
  • Manú - tropischer Nationalpark - Dschungel pur
  • Titicaca-See - höchstgelegener schiffbarer See der Welt
  • Paracas/Nazca - Wüstenregion entlang der Pazifikküste
  • Trujillo/Chiclayo - Grab des Lord of Sipan
  • Chanchan - früher die größte Lehmstadt der Welt
  • Arequipa - die "weiße" Stadt, Kolonialpracht, Ausgangspunkt für Colca Canyon Ausflüge
Vegetation
Peru zählt zu den fünf Ländern mit der größten biologischen Vielfalt und vereint 28 verschiedene Klimaarten in sich. Die grösste Artenvielfalt bietet sich im tropisch-schwülen Tiefland und an den regenreichen Obstabhängen der Anden. Man findet in Peru eine ungeheuere Fülle von Bäumen, Kletterpflanzen und
Tierwelt
Ebenso vielfältig ist die Tierwelt. In der Sierra sind Lamas, Alpakas und Guanakos verbreitet und zu den Tieren der tropischen Montaña gehören Jaguare, Pumas, Gürteltiere, Pekaris, Ameisenbären, Alligatoren und mehrere Dutzend Affenarten. Die Vogelwelt Perus umfasst sowohl Andenkondor als auch Papageien und Flamingos.
Kulinarisches
In Perus kreolischer Küche verschmelzen die einheimischen mit den europäischen Rezepten. Das Angebot an Meeresfrüchten ist sehr reich, typisch ist hier der "ceviche", roher Fisch mit Zitronensaft und Zwiebeln. Spezialitäten der peruanischen Küche sind ausserdem"Anticuchos" (Fleischspiesse mit Rinderherz), "Rocoto Relleno" (würzig gefüllte Paprikaschoten) und "La Ocopa", gekochte Kartoffeln, mit einer Sosse aus Käse und Nüssen übergossen. Liebhaber von Süssem probieren den "Mazamorra morada" (Pudding aus Mais) oder "Picaronesa" (in Fett gebratene Teigwaren mit Zuckersirup).
Souvenirs

Peru ist für seine Keramik berühmt. Das Kunsthandwerk sowie auch Textilwaren wie Schale, Ponchos, Kissen oder auch Gürtel,Taschen, Wandteppiche und Taschen sind durch die typischen regionalen Muster geprägt. Zudem sind Silberwaren preiswert. Am besten kauft man auf einem der volkstümlichen Märkte ein.

 

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